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Das tägliche Gebet (Salah) ist eine der fünf Säulen des Islams und eine der wichtigsten Pflichten eines Muslims. Fünf Mal täglich wendet sich der Gläubige Allah zu — bei Sonnenaufgang, zur Mittagszeit, am Nachmittag, bei Sonnenuntergang und in der Nacht. Die genauen Gebetszeiten ändern sich täglich und variieren je nach Standort, da sie sich nach dem Stand der Sonne richten.
Fajr (Fadschr)
Das Morgengebet — beginnt mit dem ersten Licht der Dämmerung und endet mit Sonnenaufgang.
Dhuhr (Mittagsgebet)
Das Mittagsgebet — wird nach dem Höchststand der Sonne bis zum Nachmittag verrichtet.
Asr (Nachmittagsgebet)
Das Nachmittagsgebet — beginnt wenn der Schatten eines Gegenstands seiner Länge entspricht.
Maghrib (Abendgebet)
Das Abendgebet — unmittelbar nach Sonnenuntergang, solange die rote Dämmerung sichtbar ist.
Isha (Nachtgebet)
Das Nachtgebet — nach dem vollständigen Einbruch der Dunkelheit bis kurz vor Mitternacht.
Die Gebetszeiten werden anhand der geografischen Breite und Länge eines Ortes sowie des Datums berechnet. Da sich der Sonnenstand täglich verändert, variieren die Zeiten im Laufe des Jahres erheblich — besonders in Deutschland, wo der Unterschied zwischen einem Sommertag und einem Wintertag mehrere Stunden betragen kann. Im Sommer kann das Fajr-Gebet bereits um 3 Uhr morgens eintreten, während es im Winter erst gegen 6 Uhr beginnt.
Unser Rechner verwendet die Berechnungsmethode der Muslim World League (MWL), die in Deutschland und Europa weit verbreitet ist. Gib einfach deinen Wohnort ein oder nutze die GPS-Ortung, um die tagesaktuellen Gebetszeiten für deinen genauen Standort zu erhalten.
Ob du in Berlin, Hamburg, München, Köln oder Frankfurt lebst — die Gebetszeiten unterscheiden sich von Stadt zu Stadt. Je weiter nördlich eine Stadt liegt, desto größer ist der jahreszeitliche Unterschied in den Gebetszeiten. In Hamburg können die Sommergebetszeiten für Fajr und Isha besonders früh bzw. spät eintreten, was für Muslime im Ramadan eine besondere Herausforderung darstellt.
Der Prophet Muhammad ﷺ sagte: „Das erste, worüber ein Diener am Tag der Auferstehung zur Rechenschaft gezogen wird, ist das Gebet. Ist es vollständig, ist er erfolgreich und hat gewonnen. Ist es unvollständig, ist er gescheitert und hat verloren." (Tirmidhi)
Das Gebet ist nicht nur eine Pflicht, sondern auch eine Quelle der inneren Ruhe und der Verbindung zu Allah. Es strukturiert den Tag eines Muslims und erinnert ihn fünf Mal täglich daran, wofür er geschaffen wurde.
Gebetszeiten
Berlin
Montag, 22. Juni
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